«Hoffnung Denken: Krieg» – Jehona Kicaj im Gespräch mit Tuğba Ayaz
















Faschistische Regierungen zerstören Demokratien. Andauernde Kriege vernichten Leben. Frauen sind so bedroht wie nie. 2024 war das heisseste je gemessene Jahr. Die Welt brennt. Wie fassen wir Mut? Wie kultivieren wir Zuversicht? Wie Zusammenhalt? Die Reporterin Tuğba Ayaz kuratiert und moderiert die Reihe «Hoffnung Denken». Mit Gästen aus Literatur und Wissenschaft debattiert sie auch in der zweiten Ausgabe über Brennpunkte unserer Zeit.
Mit der Autorin Jehona Kicaj spricht sie über den Schmerz des Kriegs. Ihr viel beachtetes Debut «ë» (2025) sucht eine Sprache für das Unsagbare: Verlust durch Krieg, Ohnmacht und Schmerz. Die Sprachlosigkeit als Rahmung dieses Romans scheint auch Spiegel eines diffusen Gefühls unserer Zeit.
Welche Stimme findet eine Generation, die den Krieg aus der Entfernung erlebt, dessen Folgen aber mitträgt? Wie kann durch das Sprechen über kollektive Traumata Zuversicht wachsen? Ausgehend davon will das Gespräch Hoffnung denken.
| Do | 28.01.27 | 19 Uhr | tickets |
mit Jehona Kicaj (Text)
Moderation & Konzept: Tuğba Ayaz
in Hochdeutsch
Dauer: 75 Min.
Foto: Carl Philipp Roth
Bücher:
Jehona Kicaj, «ë», Wallstein 2025