Ticket-Reservation
P: Premiere; D: Derniere; L: Lesung; Z: Zusatzvorstellung;
A: Autoren; M: Musik; W: Wiederaufnahme;
Ein Briefwechsel zwischen Elias Canetti und Marie-Louise Motesiczky 1942 bis 1992
herausgegeben von Ines Schlenker und Kristian Wachinger
Textfassung von: Helmut Peschina und Hansjörg Betschart
Spiel: Graziella Rossi und Helmut Vogel
Musik: Olga Neuwirth
Visuals: Sean Wirz
Regieassistenz: Marco Berardi
Regie: Hansjörg Betschart
Produktion: sogar theater
Vortragsrechte: Hanser Verlag, München, Johanna Canetti
Unterstützt von: Georg und Bertha Schwyzer-Winiker-Stiftung, Georges und Jenny Bloch-Stiftung, Jürg George Bürki-Stiftung, Egon-und-Ingrid-Hug Stiftung, Schweizerische Interpreten-Stiftung, Swiss Life «Stiftung Perspektiven», Migros Kulturprozent
Zwei grosse Künstler begegnen sich im Exil: Die Malerin Marie-Louise von Motesiczky und der Schriftsteller Elias Canetti, die beide aus Nazideutschland nach London geflüchtet sind, lernen sich in Amersham/GB kennen. Die Künstlerin aus reichem Hause unterstützt den bettelarmen Dichter, die beiden machen sich Mut in ihrem Schaffen – und verlieben sich.
Es ist keine Liebesbeziehung, wie sie im Bilderbuch steht. Sie ist von Distanz geprägt. Canetti liebt vor allem das künstlerische Können seiner Marie-Louise, sie vergöttert ihn in jeglicher Hinsicht. Weder seine Kälte, sein Egoismus, noch seine verletzenden Worte lassen sie an ihrer Liebe zweifeln. Sie unterstützt und liebt ihn weiter, obwohl sie manchmal nicht mal seine Adresse kennt.
Über 50 Jahre erstreckt sich diese spannungsreiche Geschichte, lebhaft schildern die Briefe, das Leben zweier Künstler, die sich ein Leben lang nicht loslassen können. Der Briefwechsel ist das bewegende Zeugnis einer grossen Liebe und ebenso grossen Verzweiflung.
Elias Canetti
wurde am 25. Juli 1905 in Russe, Bulgarien geboren. Seine Eltern entstammen zwei wohlhabenden sephardisch-jüdischen Kaufmannsfamilien. 1911 siedelt die Familie, aus geschäftlichen Gründen nach Manchester über. Die Familie blieb aber nicht lange in England. Der noch junge Vater von Canetti verstarb 1912 ganz plötzlich. In den nächsten Jahren zieht die Familie mehrmals um. Schon früh wird Canettis Traum, einmal Dichter zu werden, geweckt.
Er begibt sich für seine Ausbildung nach Wien, studiert dort Chemie und widmet sich nach Abschluss seines Studiums seinen wirklichen Interessen: Philosophie, Dichtung, Literatur und Kunst. Canetti wird ein grosser Verehrer des Kritikers und Satirikers Karl Kraus und sammelt bereits Materialien für sein eigenes Projekt: eine Studie über das Phänomen der Masse.
Canetti erlangt immer mehr Bekanntheit, welche ihm die Veröffentlichung von «Die Blendung» ermöglicht. Nach dem Anschluss Österreichs an Nazideutschland ist ein weiteres Schaffen aufgrund des judenfeindlichen Klimas in Wien nicht mehr möglich. Er emigriert mit seiner Frau Veza nach London, wo er Marie-Louise Motesiczky kennen lernt, welche für über fünfzig Jahre eine seiner Geliebten wird.
Literarisch kümmert sich Canetti nun vor allem um sein grosses Projekt: ein Buch über das Phänomen der Masse. Neben dieser Arbeit veröffentlicht Canetti in den folgenden 20 Jahren nur wenige Werke. Privat erleidet er viele Rückschläge: der Tod seiner Ehefrau Veza und seines Bruder Georges prägen sein weiteres Leben.
Von Marie-Louise Motesiczky wird er über all diese Jahre finanziell und ideell unterstützt. 1971 siedelt Canetti nach Zürich über, wo er seine zweite Ehefrau Hera Buschor heiratet und mit ihr ein Kind bekommt. In den Zürcher Jahren schreibt Canetti vorwiegend an seiner Autobiographie. Canetti zieht sich immer mehr aus dem öffentlichen Rummel zurück, scheint sein Familienleben zu geniessen.
1981 erhält Canetti den Nobelpreis für Literatur. Er beschloss nach der Annahme des Preises in Zukunft keine Interviews mehr zu geben und sich noch mehr zurück zu ziehen. Doch der Erfolg und die Freude am Leben wurden wiederum durch den Tod getrübt. Canettis zweite Frau erkrankte an Krebs und starb 1988. Canetti verstarb 1994 im Alter von 89 Jahren in Zürich und wurde auf dem Friedhof Fluntern beigesetzt.
Marie-Louise von Motesiczky
wurde nach der Jahrhundertwende in Wien geboren, stammte aus sehr wohlhabendem, jüdisch-aristokratischem Haus und war von Jugend an in das Kulturleben des damaligen Wiens eingebunden. Ein Besuch von Max Beckmann in ihrem Elternhaus im Jahr 1920 brachte sie zur Malerei. Sie studierte in Wien und Paris und bei Beckmann in Frankfurt. Später entwickelte sie eine eigenen Stil: Sehr persönliche Expressivität, Einflüsse, etwa von dem mit ihr befreundeten Oskar Kokoschka, sind spürbar.
Als junge Frau war Marie-Louise von Motesiczky dem künstlerischen Durchbruch nahe: 1933 wurden auf der «Frühjahrsausstellung des Hagenbundes» in Wien erstmals öffentlich ihre Bilder gezeigt. Mit ihrer Mutter emigrierte die Künstlerin 1938 über Holland nach London, wo sie bis an ihr Lebensende 1996 blieb.
Im englischen Exil nahm sie hingegen kaum am Kunstbetrieb teil. Durch ihre sehr guten Vermögensverhältnisse war Motesiczky nie gezwungen, ihre Bilder im Kunsthandel anzubieten, weshalb sie als Künstlerin auch nicht die entsprechende Präsenz bei Ausstellungen, in den Medien und im allgemeinen Bewusstsein erlangte. Erst die grosse Retrospektive, die anlässlich ihres 100. Geburtstages in Zusammenarbeit mit dem «Motesiczky Charitable Trust» zunächst in der Tate Liverpool, dann im Frankfurter Museum Giersch und im Wien Museum zu sehen war, stellt den Stellenwert der Künstlerin in das richtige Rampenlicht.
Frühe Bilder, vor allem Selbstporträts, spiegeln das Leben Motesiczkys als «löwenmutiges Fräulein aus gutem Haus», wie sie Hilde Spiel charakterisierte, als elegante junge Frau aus der gehobenen Gesellschaft mit Beziehungen zu den Grössen des geistigen und kulturellen Lebens der Zeit. Die Beziehung zu ihrer Lebensliebe Elias Canetti, mit dem sie trotz dessen Ehe mit Veza Canetti, in London eine Jahrzehnte lange Verbindung hatte, fand ebenso einen bemerkenswerten Niederschlag in ihrem Werk wie das gemeinsame Leben durch sieben Jahrzehnte mit ihrer Mutter, deren Älterwerden – bis hin zum Verfall vor dem Tod – sie in einem beeindruckenden Zyklus als Psychogramm dieses Prozesses zeichnete.
Marie-Louise Motesiczky stirbt am 10. Juni 1996 in London.
KünstlerInnen:
Helmut Vogel
machte seine Schauspiel- und Musikausbildung in Wien und Paris. Während 6 Jahren gehörte er zum Ensemble des Theater am Neumarkt. Seit 1990 Mitglied des Vaudeville-Theater. Er arbeitet heute freischaffen d als Schauspieler, Regisseur, Sprecher, Pianist und Sänger im deutschen und englischen Sprachraum und ist seit Gründung des sogar theaters dort regelmässig als Gast präsent (Zuletzt als Regisseur oder Schauspieler u.a. in Marx in Soho, Moskva Petuski, Aufzeichnungen eines Psychopathen, Die Blendung, Aufzeichnungen, Ohne Dich ins Ungefähre – Klaus und Erika Mann, Sie streifen so nah am Geheimnis, Kellner Lear, Wie man Wünsche beim Schwanz packt, Love much, Du Schuft!).
WoZ vom 10.05.2012 - ADR
Sie, eine Malerin aus reichem Hause – er, ein bettelarmer Schriftstellerphilosoph; sie, die Künstlerin, die ihren philosophischen Horizont erweitern will – er, der Denker, der in ihr das Künstlerische sucht: Auf den ersten Blick waren Marie-Louise Motesiczky (1906-1996) und Elias Canetti (1905-1994) nicht unbedingt füreinander geboren. Dann aber, als sie sich auf der Flucht vor den Nationalsozialisten im Exil in London über den Weg liefen, blieben sie stehen – und verliebten sich ineinander.
Die literarische Kleinbühne, das Zürcher Sogar-Theater, führt seine schöne Serie szenischer Lesungen mit Texten von und zu Emigrantenschriftstellerlnnen weiter: Unter dem Titel «Liebhaber ohne Adresse» wird der über fünf Jahrzehnte (1942-1992) umfassende Briefwechsel zwischen Motesiczky und Canetti von den Schauspielerinnen Graziella Rossi und Helmut Vogel auf die Bühne gebracht (Regie Hansjörg Betschart). Ohne Adresse? Marie-Louise begleitete Elias auch während dessen Ehe mit Veza Canetti – und sie schrieb weiter an ihn, selbst wenn sie manchmal weder seine Adresse noch seine Lebensumstände kannte. Motesiczky starb 1996 in London, zwei Jahre nach Canetti, der die letzten zwanzig Jahre mehrheitlich in Zürich gelebt hat.
«Liebhaber ohne Adresse» in: Zürich Sogar-Theater,
Do 10. Mai 20.30 Uhr (Premiere) sowie Fr-Mi, 11.-16., und So, 20. Mai, 20.30 Uhr.
www.sogar.ch
Tages-Anzeiger | Kultur & Gesellschaft vom 10.05.2012 - Ursula Pia Jauch
Der Dichter als Hochstapler der Liebe: Elias Canettis Briefwechsel mit seiner Gönnerin Marie-Louise von Motesiczky zeigt eine schauerliche Seite.
Soll man ein bedeutendes Werk an der privaten Lebensführung seines Urhebers messen? Ist, wer die streckenweise menschenverachtenden Briefe zwischen Jean-Paul Sartre und Sirnone de Beauvoir moniert, ein peinlicher Moralist? Und hat, wer den abgrundtiefen Antihumanismus in den Tagebüchern von Carl Schmitt liest, noch eine Möglichkeit, einen positiven Zugang zu seinem Werk zu finden?
Diese und ähnliche Fragen stellen sich auch in Bezug auf Elias Canetti, jenen 1905 in Bulgarien geborenen Schriftsteller, der von 1972 bis zu seinem Tod 1994 in Zürich lebte. 1981 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Und in der Tat wird, wer an Canettis «Stimmen aus Marrakesch», an die autobiografisch grundierte «Gerettete Zunge» oder «Die Blendung» denkt, dem Autor die Anerkennung nicht versagen.
Schwieriger war und ist es bei den allmählich ans Licht kommenden Notizen aus Elias Canettis privatem Leben. Wer etwa die 2003 (also posthum) erschienene «Party im Blitz» liest, den letzten Teil von Canettis Autobiografie, mag sich an Canettis Eitelkeit und seinem Kalkül im Umgang mit Menschen stossen. Ein gesondertes Kapitel des Menschenkonsums ist Canettis Umgang mit Ehefrau, Frauen und Nebenfrauen. Doch auch dies, seine frauenverbrauchende Herrenattitüde, ist längst ein offenes Geheimnis. Wer Canettis 2005 erschienene «Aufzeichnungen für Marie-Louise» zur Kenntnis nimmt, findet darin seine langjährige Gönnerin und Geliebte im Aphorismus «Sie lebt in einer Wüste von Erwartungen» karikiert. Schmeichelhaft war das nicht – und auch nicht liebevoll.
Nun hat ein noch schauerlicheres Dokument den Weg in die Druckerpresse gefunden, nämlich der «Briefwechsel zwischen Elias Canetti und Marie-Louise von Motesiczky». Die Briefe sind die Chronik einer unglücklichen Liebesgeschichte und ergo von höchst privater Natur. Der Verlag gab der Briefauswahl die Unterzeile «Liebhaber ohne Adresse» mit auf den Weg. Die Wendung stammt von der schönen Geliebten selbst, die trotz ihres fatalen Minderwertigkeitskomplexes irgendwann hellsichtig genug war, in Canetti einen «postlagernd» liebenden Beziehungshochstapler zu sehen.
Worum geht es? Die österreichische Baronin Marie-Louise von Motesiczky – sie lebte von 1906 bis 1996 – ist jene kultivierte und grosszügige Persönlichkeit, die Elias Canetti und seiner Frau Veza im schwierigen englischen Exil über lange Jahre das Überleben ermöglichte. Frau von Motesiczky entstammte einer vermögenden und kulturell aktiven ungarisch-österreichischen Patrizierfamilie; sie war in Wien aufgewachsen und hatte in Frankfurt bei Max Beckmann Malerei studiert. Dass sie als Malerin die wohl bedeutendste Beckmann-Schülerin war, kann man an ihrem heute wieder zugänglichen Werk ohne Schwierigkeit nachvollziehen.
Das Lebensdrama der Marie-Louise von Motesiczky hingegen war ihre Begegnung mit Elias Canetti, und diese Begegnung schlägt ihren freudlosen Schatten nun in den Seiten des «Briefwechsels» nieder. Begegnet sind sich Canetti und von Motesiczky 1938, im englischen Exil. Die Malerin hatte einen Grossteil ihres Vermögens nach England retten können und sehr schnell begonnen, Canetti in jeder Hinsicht zu unterstützen; beginnend mit einem beachtlichen Darlehen, weiterführend mit einer grossen, einseitigen, von Canetti als Belästigung empfundenen Liebe; eine Liebe, die tragisch genannt werden darf und deren innere Kolorierung auf jeden Seiten dieses (übrigens nicht komplett abgedruckten) Briefwechsel nachzulesen ist.
Herrlich peinliche Sätze
Da sind nur schon die Anreden: Frau von Motesiczky spricht Elias Canetti als «Lieber Pio» an, bleibt ihm gegenüber aber immer, bis 1992, in der Sie-Form. Canetti hingegen duzt seine Gönnerin und beginnt seine Briefe meist mit «Mein liebes Muli». Schon in den Grussworten wird das Verhängnis offensichtlich: Ein irgendwie «heiliger» Grossfürst beugt sich nieder zu einem weiblichen «Maultier» mit eindeutig sächlichem Geschlecht, dessen wichtigste Funktion auf der Welt im Dienen und Adorieren des grossen Pio bestreht.
Wie eine surreale Herr-und-KnechtKomödie lassen sich herrlich peinliche Sätze aus diesem Briefwechsel aufreihen: Grossfürst «Pio» im Spätsommer 1948 an das dienende «Muli»: «Du kennst mich lange genug, um zu wissen, wie ich bin und Dich danach zu richten ( ... ) Wenn mein Werk einmal da ist, werde ich mich schon durchschlagen», aber es «ist notwendig, dass ich jetzt sehr viel allein bin». Das Muli postwendend an den «liebsten Pio»: «Ich sende Ihnen den kleinen Scheck, der nur über die Reise reichen soll. Alles andere wollen wir später besprechen.»
Das ist die Grundtönung: Wenn das brave Maultier den Literatur-Grossfürsten in spe – 1948 ist noch nichts von Weltruhm bei Canetti – nicht bewundert, mit Schecks und anderen MaultierDienstleistungen souffliert (darunter ein garantiertes Arbeitszimmer für Canetti im Domizil seiner Gönnerin), wird der Meister eklig. Zwar unterstützt er ihre Arbeit als Malerin, aber die Hierarchien bleiben klar. Stolz nennt er sich «PIO XV» und ernennt Marie-Louise gnädig zu seiner «Hofmalerin». Was wie ein launiger Scherz tönt, erhält im Umfeld von Canettis notorischen Betrügereien und Egomanien einen kalten Realgehalt. Beim Nörgeln und Gekränktsein läuft Canetti zur Hochform auf, Marie-Louise hingegen darf Geld schicken, wenn dem Geliebten auf einer «sentimental journey» mit einer anderen Herzensdame (die Canetti-Biografen haben mehr als 30 Geliebte identifiziert) in Italien die Moneten ausgehen.
1973 erfährt Marie-Louise durch Zufall, dass ihr «adressenloser» Liebhaber in Zürich lebt, seit zwei Jahren wieder verheiratet und überdies Vater geworden ist. Schmach und Schmerz müssen für die mittlerweile 67-jährige, ewig «geheim» gehaltene und – nach Veza Canettis Tod – noch immer auf eine Ehe hoffende Geliebte gross gewesen sein. Und doch behält sie Stil und Contenance. Der Brief von Marie-Louise von Motesiczky an die junge Hera Canetti vom Juli 1973 ist ein Dokument der Zivilisiertheit.
Hegel kannte die «List der Vernunft». Im Fall der fatalen Liebe der Marie Louise von Motesiczky zum Schwerenöter Elias Canetti wäre vielleicht von einer «List der Liebe» zu sprechen: Was für ein Glück, dass die begabte Malerin dem Liebeshochstapler nicht (noch mehr) auf den Leim gegangen oder gar in den goldenen Ehekäfig hinein geflogen ist. So bleiben immerhin ihre Bilder.
Das Zürcher Sogar-Theater bringt den
Briefwechsel «Liebhaber ohne Adresse» auf die Bühne. Die Premiere heute
Donnerstag ist ausverkauft,
weitere Aufführungen 11. bis 16.
Mai und 20. Mai. www.sogar.ch
Neue Zürcher Zeitung | Jetzt vom 09.05.2012 - aks.
Zwei Künstler begegnen sich im Exil: Die Malerin Marie-Louise von Motesiczky und der Schriftsteller Elias Canetti, die beide aus Deutschland geflüchtet sind, lernen sich in England kennen und lieben. Die Liebesbeziehung ist jedoch von Distanz geprägt – davon zeugen auch die Briefe, welche die beiden einander zwischen 1942 und 1992 schreiben. Der Briefwechsel bildet die Grundlage für Hansjörg Betscharts Bühnenprojekt «Liebhaber ohne Adresse».
ZÜRICH, SOGAR-THEATER, 10.-20.5.
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